Wallfahrtskirche Heiligenkreuz - Gutenbrunn
  • Gott

    "Wer etwas wagt,

    den enttäuscht der Herr nicht,

    und wenn jemand einen kleinen

    Schritt auf Jesus zu macht,

    entdeckt er dass dieser bereits

    mit offenen Armen auf sein

    Kommen wartete."

     

    Papst Franziskus

Wallfahrtskirche Heiligenkreuz-Gutenbrunn

Ein Juwel, das kaum bekannt ist und beachtet wird, die Wallfahrtskirche Heiligenkreuz—Gutenbrunn,  eine sogenannte Maulpertschkirche.

 

Die Wallfahrtskirche  Heiligenkreuz-Gutenbrunn, an der „Kleinen Barockstraße“ nahe Herzogenburg gelegen, ist zugleich Pfarrkirche von Heiligenkreuz—Gutenbrunn. Hier wird besonders Maria als „Heil der Kranken“ verehrt.

Die Kirche ist eine der bedeutendsten „Maulpertschkirchen“ Österreichs und wohl auch eine der größten. Auf Grund der eher abgelegenen Lage blieb dieses einzigartige Juwel für viele unbekannt, obwohl sie sich vor den „Toren der Landeshauptstadt“ St. Pölten befindet.

Hauptverantwortlicher  für dieses Juwel war Franz Xaver Anton M a r x e r ,  seinerzeit Weihbischof und Generalvikar von Wien und Passau unter der Enns, zur Zeit der Kaiserin Maria Theresias, der nach einem Lotteriegewinn das Schloss Gutenbrunn des Edlen Herrn Jakob Daniel  von Tepsern  erworben hatte und die Kirche errichten ließ  (1755—1758;  am 6. Aug. 1758 war Kirchweih). Jedoch die Ursache dieses ganzen Geschehens, war die vom Jäger Johann Paul Müller, auf dem Getreideboden des  alten Schlosses in Gutenbrunn gefundenen Marienstatue,  welche auf dem damals noch benannten „Tepserberg“ aufgestellt wurde um die sich ein ausgeprägtes Wallfahrerziel, entwickelte.

In die Jahre 1758 bis 1775 fiel die Glanzzeit von Hl. Kreuz, es wurde

Wallfahrtsort wie Mariazell und Maria Taferl.

 

Bis zu 5000 und 6000 Pilger konnte man an manchen Tagen zählen.

 

Marxer´s Vorhaben war auch ein Priesterseminar hier zu errichten.

Von 1762 bis 1766 wurde der Westtrakt als Priesterseminar für  den niederösterreichischen Teil der Diözese Passau ausgebaut und am 13. April 1767 konnten bereits die

Alumnen einziehen, wo sie bis zur Diözesangründung von St. Pölten blieben.

 

Nach der Diözesangründung wurde das Schloss und der dazugehörende

Besitz  versteigert und an Dr. Karl Freiherr von Reichenbach verkauft.

Mit dem Erlös richtete man das Priesterseminar in St. Pölten ein.

Obwohl baulich gesehen Kirche und Schloss ein einheitlicher Baukörper ist,

wurde rechtlich gesehen eine Besitztrennlinie durch das Gebäude gezogen, sodass es heute noch zwei getrennte Besitzer gibt (Kirche—Pfarre;

Schloss—Fr. Anna Maria Figdor).

Bischof Marxer  und Jakob Daniel Edler von Tepsern sind im Altarraum

der Kirche bestattet.

 

 

Bildergalerie - Schadensbilder So sah es noch vor 2011 aus ( Bilderauswahl ) Eine dringende Sanierung der Kirche war notwendig ! Bildergalerie - Ein Volksaltar entsteht
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